Robin Joop holt im Doppel Bronze bei der WM in Budapest

Seit Donnerstag finden die ICO World Championships in Budapest statt. Für die Wolfsburger Starter, Robin Joop und Jonas Jöhnk , von den VGH/Derpart Wobspeeders des VfR Eintracht Nord, ging es gleich am ersten Tag, im Doppel, los. Hier holte Robin Joop mit Sönke Kaatz aus Buxtehude als Titelverteidiger, die Bronzemedaille. Jonas Jöhnk wurde mit Michael von Lennep aus Düsseldorf einen sehr guten 9. Platz. Die beiden anderen VfR-Spieler Sven-Torben Wedde und Christoph Kuwert-Behrenz stiegen am Freitag in die WM mit ein.

Nicht ganz glücklich, mit der Auslosung der Doppelkategorie, waren Robin Joop und Sönke Kaatz, nach Budapest zur WM angereist. Auch wenn sie als Titelverteidiger angereist waren, so hatten sie doch bei der Auslosung im untern Tableau die schwereren Gegner erwischt, als die derzeitigen Weltranglistenersten aus der Tschechei Makrlik/Knoflicek. Aber es war ihnen vorher schon klar, dass das Thema Titelverteidigung nicht einfach werden würde. „Ziel ist das Viertelfinale, alles was dann kommt ist dann das I-Tüpfelchen“, so Joop vor der Abfahrt zur WM.

Auch für Jonas Jöhnk, der mit dem Düsseldorfer von Lennep zusammen die Deutschen Farben bei der WM vertrat, war das Ziel mindestens das Viertelfinale. Aber nur für einen Wolfsburger würde es gehen, denn nach der Auslosung stand schon fest, dass die beiden spätestens im Achtelfinale aufeinandertreffen werden.

Und nachdem beide Doppel mit Beteiligung der VGH/Derpart Wobspeeders , in der ersten Runde Freilos hatten, gewannen Joop/Kaatz gegen Ashish/Virkramdat aus Indien mit 16:8, 16:6, sowie Jöhnk/von Lennep gegen die Litauer Dzirkalis/Zogots 16:6, 16:10, doch recht glatt. So kam es nun zum Duell der beiden Wolfsburger und Freunde Joop gegen Jöhnk mit ihren Doppelpartnern. Hier entwickelte sich nach den ersten beiden Sätzen 11:16, 16:10 aus der Sicht von Joop, ein spannender dritter Satz. Die Punkte wechselten hin und her und keiner wollte den entscheidenden Fehler machen. Doch am Ende setzten sich die Titelverteidiger mit 17:15 durch und zogen ins erhoffte Minimalziel Viertelfinale ein. Für Jöhnk/von Lennep blieb am Ende ein sehr guter 9. Platz.

Im Viertelfinale trafen Joop/Kaatz dann auf alte Bekannte aus der Schweiz, denn gegen Juncker/Wirth spielte man schon des Öfteren bei internationalen Turnieren. Auch hier wurde es wieder spannend. Joop/Kaatz mussten gegen die Schweizer wieder über drei Sätze, gewannen aber dann verdient mit 16:10, 13:16, 16:10. Somit zogen Joop/Kaatz ins Halbfinale ein und die insgeheim erhoffte Medaille war sicher.

Im Halbfinale trafen das Duo dann auf Patrick Schüsseler und David Zimmermanns aus Hennef, ihrerseits beide erst in Wolfsburg Deutscher Mannschaftsmeister geworden. Nachdem Joop/Kaatz den ersten Satz mit 16:13 gewannen mussten die Hennefer was tun und dies taten sie auch. Schüsseler/Zimmermanns gewannen den zweiten Satz mit 10:16 und wieder war es der dritte Satz der entscheiden musste. „irgendwie war der Faden nicht verloren, sondern ganz weg“, so Joop nachher. Denn dieser Satz ging an die Hennefer ganz deutlich mit 2:16. „Vielleicht waren es die Spiele vorher, die alle über drei Sätze gingen, vielleicht war deshalb der Kopf ein bisschen leer“, meinte Joop nach der Niederlage „ aber mit der Bronzemedaille sind wir super zufrieden und glücklich!“

Das Deutsche Duo Schüsseler/Zimmermanns gewann dann am Abend noch das Endspiel gegen die Weltranglistenersten Makrlik/Knoflicek aus der Tschechei mit 11:16, 16:10, 16:12 und wurden neue Weltmeister. Ebenfalls Dritte, wurden der für die VGH/Derpart Wobspeeders in der Bundeliga startende Maximilian Franke, mit seinem Bruder Nico aus Hessisch Oldendorf.

Im Damendoppel gewannen die Sloweninnen Knez/Skerl gegen Andrea Horn und Anja Rolfes durch Aufgabe der Deutschen, wegen Verletzung im zweiten Satz. Somit hieß es nach dem ersten Tag Gold, Silber und 2x Bronze für Deutschland.

„Wir, als Verein, sind super stolz auf Robin, unser Aushängeschild,“ so Spartenleiter Bjoern Friemelt „aber auch Jonas wollen wir nicht vergessen, der immerhin 9. geworden ist. Aber die WM geht ja noch weiter.“

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