Drei Titel bei der Crossminton Doppelmeisterschaft in Münster

Am Wochenende, waren drei Herren und eine Dame der VGH Wobspeeders, in Münster bei den Doppelmeisterschaften im Crossminton im Einsatz. Dort holten die Asse des VfR Eintracht Nord drei Titel. Jana Nabel mit Jana Hückinghaus aus Münster, bei den Damen, Robin Joop mit Sönke Kaatz aus Buxtehude bei den Herren und Sven-Torben Weede mit Marcel Herrmann bei den Herren Ü40, holten die Titel für den Nordstadtverein aus Kreuzheide. Im Mixed-Doppel kamen dann noch zwei dritte Plätze durch die Doppel Nabel/Joop und Jonas Jöhnk mit Andrea Horn aus Dresden dazu. Einen Tag später gab es noch die Westfalen Open, bei denen Wedde Bronze holte.

Die qualifizierten Wolfsburger, wussten das es schwer werden würde, denn alle Konkurrenzen wurden nicht nacheinander, sondern gleichzeitig gespielt. So kam es, dass das nächste Spiel in einer anderen Konkurrenz kurz nacheinander gespielt werden musste. Und drei der Vier Spieler an einem Tag 10 Spiele hatten, Wedde hatte weniger, er startete nur bei den Herren Ü40. Bis auf Jana Nabel ging es danach auch noch bei den Westfalen Open mit der Vorrunde im Einzel weiter.

Jana Nabel mit Jana Hückinghaus, aus Münster, sicherten sich ihren Titel, in vier Gruppenspielen, die sie allesamt gewannen und nur gegen die Vizemeister über drei Sätze gehen mussten. Die anderen drei Begegnungen gewannen sie souverän in zwei Sätzen und sicherten sich verdient den Titel in der Damendoppelkonkurrenz. „Ich bin super glücklich, so Nabel nach der Meisterschaft „mein zweiter Start bei der Doppel-DM, dann Meisterin mit Jana aus Münster und Bronze im Mixed mit Robin, einfach genial.“

Bei den Doppeln der Herren Ü40, lief es genau nach den Wünschen des Wolfsburgers Wedde, der mit Marcel Herrmann aus Münster dort startete. Die Vorrundengruppe gewannen sie souverän und setzten sich im Halbfinale gegen Witter/Kolbe (Düsseldorf) klar in zwei Sätzen durch und standen dann gegen Richter/Stanszus (Münster/Hamburg) im Finale. Dort wurde es spannend, aber nach 8:16 verlorenem ersten Satz, steigerten sich Wedde/Herrmann und gewannen die Sätze 2 und 3 noch mit 16:9 und 16:12. Somit war der dritte Titel für einen Wolfsburger Spieler perfekt. „Endlich mal einen Titel, super geil“, so Wedde nach dem Titelgewinn.

Anders lief es bei den Herrendoppeln, hier gab es zwei Vorrundengruppen und da setzten sich die Serienmeister Joop/Kaatz als Gruppenerste, sowie Jöhnk/von Lennep aus Hennef als Gruppenzweite durch und zogen ins Halbfinale ein. Joop/Kaatz sicherten sich den Finaleinzug gegen Zabel/Holleis(Münster/Poing) durch einen Zweisatzsieg und standen so vor ihrem fünften Doppeltitel in Folge. Jöhnk/von Lennep trafen im Halbfinale auf Zimmermanns/Schüsseler(Hennef) auf das zweite deutsche Spitzen Duo und mussten nach knappen 17:19, 16:11, 14:16 geschlagen geben. Sie holten damit die Bronzemedaille und waren damit auch zufrieden. Im Finale Joop/Kaatz gegen Zimmermanns/Schüsseler, fieberten Joop/Kaatz ihrem 6. Titel in Folge entgegen, aber das Duo aus Hennef wollte dies verhindern. Aber letztendlich setzten sich Joop/Kaatz in zwei knappen Sätzen durch und durften ihren 6.Titel feiern. Für Joop, war es bereits der 7.Doppeltitel, bevor er mit Kaatz spielte holte er schon einmal mit Sven Kröber den Titel. „Super geil, wieder Meister und dann holen Jana und Sven-Torben auch noch die Titel,“ so Joop nach seinem 7. Doppeltitel „das nenne ich mal eine Titelausbeute, genial.“

Im Mixed, wo bis auf Wedde die Wolfsburger starteten, hatte man sich auf etwas ausgerechnet. Und nachdem die Vorrunden für Nabel/Joop und Jöhnk mit Andrea Horn aus Dresden ohne Satzverlust gewonnen wurden, war die Zielsetzung mindestens Bronze. Auch wenn im Hinterkopf vielleicht das Finale war, aber die vielen Spiele gingen doch an die Substanz. Während Jöhnk/Horn, wegen ihrer Rangliste im Viertelfinale Freilos und so schon Bronze sicher hatten, mussten Nabel/Joop noch im Viertelfinale ran. Hier gewannen sie aber klar mit 16:3, 16:10 gegen Pusch/Neutzsch(Berlin). So war auch die zweite bronzene Medaille sicher. Doch im Halbfinale warteten mit Hubert/Kaatz(Poing/Buxtehude) nicht nur gute Freunde, sondern auch die noch amtierenden Meister im Mixed. Und diese zeigten auch ihre Klasse und die Wolfsburger merkten auch die vorherigen Spiele in den Beinen, so verlor man hier mit 4:16, 11:16. Beim Mixed Jöhnk/Horn lief das spiel etwas spannender, sie standen Wurz/Zimmermanns(Hennef) gegenüber. Hier ging der erste Satz klar mit 8:16 nach Hennef, den zweiten holten Jöhnk/Horn dann mit 16:6, so dass der dritte Satz entscheiden musste. Da merkte die Spieler auch die Belastungen der Meisterschaft und durch ein paar kleine Fehler (lt. Jöhnk) ging dieser dann wieder an das Duo aus Hennef, die auch später Meister wurden.

Gleich im Anschluss, ging es am Samstag mit den ersten Einzelspielen der Westfalen Open weiter. Dort gab für Joop und Jöhnk gleich eine Niederlage, nur Wedde gewann bei den Ü40. Bei der Fortsetzung am Sonntag lief es nur für Wedde gut weiter, er schaffte es bis ins Halbfinale und wurde am Ende Dritter. Joop kam noch bis ins Viertelfinale und Jöhnk schied in seiner starken Vorrundengruppe dort aus.

von links: Joop, Joehnk, Wedde und Nabel

WM

Für die Doppel mit wolfsburger Beteiligung, war das eine optimale Meisterschaft und eine gute Vorbereitung auf die WM Anfang Juli (04.-07.07) in Budapest. Hier wollen Joop/Kaatz auch ihren Weltmeistertitel verteidigen, was aber bedeutend schwieriger wird. Denn in den KO-Runden des unteren Paarkreuzes, sind viele starke in und ausländische Doppel und da ist das Ziel mindestens ins Viertelfinale zu kommen. Das Viertelfinale ist auch für Joop das Minimalziel im Einzel. Für Jonas Jöhnk, Christoph Kuwert-Behrenz bei den Herren und Sven-Torben Wedde(Herren Ü40) sind im Einzel die KO-Runde ein kleines Ziel, alles was dann noch kommt, ein gutes Ergebnis. In den Doppeln möchten Jöhnk und Wedde so weit wie möglich kommen und vielleicht schaffen sie es unter die letzten 16, was ein sehr gutes Ergebnis wäre.

Aber davor geht es noch Ende Juni 29.-30.07, für Joop, Wedde und Kuwert-Behrenz nach Wien zur Austrian Open. Dort wird sich dann noch ein wenig vorbereitet.

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